aa Evangelische Kirchengemeinde St. Tönis
Evangelische Kirchengemeinde St. Tönis

Partnerschaftsbesuch in Tabuk auf den Philippinen

 
 Plötzlich wird es Realität . Herr Schaeffer spricht in der Krankenhauskapelle den Segen für unsere Partnerschaftsreise zu den Philippinen . Susanne und Franz Meyer mit Edith und Rudolf Lohmeyer können und wollen nicht mehr zurück .. Mit dem Flieger geht es nach Amsterdam - umsteigen - 13 Std .. bis Manila . Zu Hause wäre es 2 Uhr nachts hier ist es bereits 9 Uhr morgens.

Für die Zukunft werden wir nur noch von einem kräftigen Geräuschpegel umgeben und freuen uns , daß wir vom Hoteltaxi erwartet werden . Auf geht’s zum UCCP Shalom . Precy -sie ist hier gut bekannt – hat für uns Zimmer bestellt. Die nächsten zwei Tage leben wir uns ein ,erkunden die Stadt und finden neben riesigen modernen westlichen Einkaufszentren die absolute Not mit den bekannten „Unterkünften „ viele schlafen auch mit Kindern einfach am
Strassenrand ..

Per Flieger geht es nach Tuguegarao . Herr Bartolo holt uns mit einem gemieteten Jeepney ab . Es geht bergauf ,bergab über den Cagayan river in das eben gelegene Tabuk. Ein größer als erwartetes College empfängt uns, herzliche Begrüßung von Precy , Evelyn , Lourdes und einem Teil des stuffs . Erst haben wir regional übliches Abendessen und ab geht’s auf die Matratzen.

Am Morgen, sehr früh nehmen wir gleich an der 41 . anniversary parade teil. Die ganze Schule - Kinder sind in Gruppen mit Trachten versorgt , Musikgruppen, Gruppen tragen auch Uniform - in allen Schulen von der Regierung vorgeschrieben - zieht durch die Strassen um das college .Anschließend wurden in der halbfertigen “Hall“ (offene Halle-die ersten drei Dachsegmente stehen) Tänze aufgeführt .

Die Kinder hatten wirklich ihren Spaß . Bei unserer Vorstellung konnten wir das Wappen von St Tonis in Glas überreichen .Spontan forderten vier Tänzer und Tänzerinnen uns sogar zu einem Tanz auf. Nachmittags zeigten die Kinder die Uraufführung der Operette The legende of mount Malindang . Gratulation !

In den nächsten Tagen volles Programm – wir besuchten die Klassen , sogar einen Computerraum , die Schülerinnen und Schüler freuten sich , uns zu sehen . Nicht zu vergessen die große Bibliothek und das neu angegliederte Nursing college mit gut ausgestatteten Unterrichtsräumen . Sehr wichtig für den später anvisierten Beruf , 50% der Bevölkerung sind unter 25 Jahren. Gut hinein passt hier unsere morgendliche Beobachtung mit welcher Akkuratesse und Freude die Jugendlichen in dem großen Schulgarten Pflanzen zogen und kultivierten. Arbeiten und Aufgaben die mit einer positiven Einstellung begonnen werden finden später auch ein positives Ende.

Das college und natürlich Precy und die Pastorin Lorette unterstützen auch neu entstandene abgelegene Kleinbauern (Reis) mit community work . Mit Jeepney und gutem 1std. Fußmarsch , begleitet von Lorette , John einem Lehrer und älteren Schülern erreichen wir Katao einen Ort mit etwa 10 Hütten ..Wir konnten an einem Gottesdienst teilnehmen ,wurden zum Essen eingeladen und die Kinder verwöhnten uns mit Tanz und Gesang .
Bei Precy , Evelyn und Loures waren wir auch zu Hause eingeladen und konnten unsere Neugier etwas befriedigen . Es zeigte sich , dass Tabuk etwa in den 60iger Jahren zur Besiedlung und zum Ankauf von billigerem Land freigegeben worden war . Der nahe Chico river war aufgestaut worden zur Landversorgung .

Manila rief uns über schöne Umwege zurück . Herr Batolo brachte uns wieder mit einem gemieteten Jeepney nach Banaue , Ort des Weltkulturerbes der 2-3 Jahrtausende alten Reisterrassen . Wir übernachteten in einem Hostel.

Die Reise war für uns “Vier“ höchst informativ . Die private Schule setzt alle Hebel in Bewegung , um sich - da vom Government in keiner Weise unterstützt – zu erhalten und weiter zu entwickeln . Das Dach der Hall bedarf der Vollendung (viele Schulen haben ein solches Zentrum – Kultur und Sport ) Die Schulgebäude sollen aufgestockt werden – mit noch größerer Schülerzahl ist zu rechnen . Die community work ist eine Aufgabe für die Zukunft .. Die Lehrerinnen und Lehrer verdienen weniger als auf den governmentschools .

Das Nursing college ist ein weiterer positiver Schritt in die Zukunft.


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